Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

229

Den großen Feldherrn! rief ſie.Durch ſeine letzten Feldzüge in Italien hat er ſich dieſes Namens immer würdiger gemacht.

Er behauptet noch immer ſein Vorrecht, der un⸗ mittelbare Begleiter der Königin zu ſein, ſobald ſie ſich öffentlich blicken läßt, bemerkte Arnold.Wenn er in ihrer Nähe ſein kann, ſo wird ſie ſich nie vergebens nach ihm umſehen. Er theilt mit Euch das wohlverdiente Vor⸗ recht der königlichen Gunſt, Don Chriſtobal.

Doch ſind ſeine Anſprüche älter als die meinigen, ſprach dieſer,denn er iſt der Königin von ſeiner Jugend her bekannt.

Ihr habt Euch jetzt ſchon länger als ein Jahr wieder in Spanien aufgehalten, Admiral? fragte Elvira.

So iſt es, erwiederte er.Auch wird wohl noch einige Zeit vergehen, ehe ich meine dritte Weltfahrt an⸗ treten kann. Der italieniſche Krieg und die Pracht, mit welcher die beiden königlichen Vermählungen gefeiert wurden, haben den Schatz ſehr erſchöpft, ſo daß die Ko⸗ ſten der neuen Ausrüſtung ſchwer herbeizuſchaffen ſind. Man bewilligte mir abermals ſechs Schiffe, doch ſind ſie noch nicht ſegelfertig.

Auch ſollen, warf Arnold ein,die Koſten der Unterhaltung der neuen Colonie ſehr bedeutend ſein. Die Beſoldung der in ihr angeſtellten königlichen Beamten ſoll jährlich mehrere Millionen koſten.