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ſer theilte Columbus mit, daß man nach ſeiner Ueberzeu⸗ gung nur noch fünfzehn Meilen zu durchkreuzen habe, um Land zu treffen, wenn man nordwärts ſteuern wollte. Alle, Matroſen und Offiziere, pflichteten ihm freudig bei. Columbus allein willigte nicht ein, daß man den Lauf der Schiffe ändere. Ihre Richtung mußte Weſten bleiben, denn nur hier konnte er, wie er glaubte, die bisher un⸗ gekannte Küſte von Indien finden. Seine Untergebenen betrachteten dieſe Feſtigkeit jedoch wie eine hochmüthige Hartnäckigkeit, denn immer unruhiger wurden ſie über die Länge des ſchon zurückgelegten Weges. Sie kannten ihren Landsmann Martin Pinzon als einen erfahrenen Seemann; er hatte durch ſeine Behauptung ihre freu⸗ digſte Erwartung erregt, deren Nichterfüllung eine große Unzufriedenheit und geheime Erbitterung hervorrief. Aber auch auf dem Wege nach Weſten hin häuften ſich die Anzeichen der Nähe des Landes. Ein Albatroß zog durch die Lüfte, ein Wallfiſch peitſchte die Waſſerfläche. Die Seepflanzen zeigten ſich ſo vielfältig, daß ſie faſt den Lauf der Schiffe aufhielten. Man war in jener Gegend an⸗ gekommen, welche man ſeitdem„Kräutermeer“ oder „Tangſtrich“ genannt hat, deſſen Ausdehnung ſiebenmal ſo groß, wie diejenige Frankreichs iſt. Indeſſen rief dieſe ungeheure Ausdehnung nun wieder die Furcht der Ma⸗ troſen hervor. Sie wähnten an jene unermeßlichen Wie⸗


