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Sterblichen. Zum erſtenmale ſeit dem Beginne der Schö⸗ pfung ſchweifte der Blick über dieſe Weiten, welche bis⸗ her nur das unbeſtrittene Gebiet der Sturmvögel, der Möven, der Delphine und gigantiſcher Wallfiſche ge⸗ weſen waren.
Columbus wählte ſich meiſtens ſeinen Platz auf dem Hintertheil des Schiffes. Sein forſchendes Auge ſuchte die Geheimniſſe der Schöpfung zu durchdringen. Bald ruhte es auf den funkelnden Wogen, bald ſuchte es das Reich der unterſeeiſchen Gewächſe und der Conchilien und Muſcheln zu ergründen, welche das Senkblei nicht erreichen konnte. Wie mochte dieſer unabſehbare Meeres⸗ grund beſchaffen ſein, von welchem das irdiſche Licht durch dreierlei über einander gethürmte Wogenſtrömun⸗ gen getrennt war und ſich an der Undurchdringlichkeit dieſer Maſſen verlor? Welcherlei Bewohner mochten in dieſen dunkeln Untiefen leben und welche ſchreckliche Ge⸗ fahren konnten aus ihnen für den Kühnen emporſteigen, der ſich ihnen zu nahen wagte?
Es war natürlich, daß dieſer Gedanke, welcher jeden Menſchen hätte erbleichen machen können, ſich in den Gemüthern der Schiffsmannſchaft feſtſetzte. Um die Mitte des Septembers umſchwärmte eine noch größere Anzahl von Seevögeln die Pinta, welche unter dem Befehle des Sennor Martin Alonzo Pinzon voranſegelte. Die⸗


