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ſengründe gekommen zu ſein, welche die Grenzen der Erde ſein ſollten. Dieſe unabſehbaren grünen Flächen glichen einem unergründlichen Moraſt, welchen der Schöpfer am Ende des Oceans ausgebreitet habe, um der Verwegen⸗ heit der Menſchen Schranken zu ſetzen. Hier mußte die Schifffarth aufhören, denn der Kiel der Fahrzeuge würde ſich bald nicht mehr aus dieſer Pflanzenmaſſe heraus⸗ wickeln können; alle Lebensmittel würden alsdann auf⸗ gezehrt ſein, ſo daß man in dieſer ſchaudervollen Ver⸗ laſſenheit rettungslos dem Hungertode entgegenginge. Welche gräuliche Seeungeheuer konnten in dieſen grünen Gründen leben und den kühnen Schiffern Verderben brin⸗ gen?— Ze weiter man kam, je unveränderter blieb der Wind, der ſie immer weſtwärts trieb. Eine ſolche Be⸗ ſtändigkeit des Wetters hatten ſie nie zuvor gekannt und glaubten, daß dieſe ihnen nie die Rückkehr nach Europa geſtatten würde. Auch als die Pflanzenmaſſen verſchwun⸗ den, blieb dieſe Beſorgniß. Vergebens bemühte ſich Co⸗ lumbus, ihnen auch dieſe Naturerſcheinung wiſſenſchaftlich zu erklären; man glaubte ihm nicht mehr; weder ſeine Verſprechungen noch ſeine Drohungen machten Eindruck. Die Achtung vor ſeiner Autvrität, der Gehorſam gegen den Willen des Königs und der Königin daheim im Vaterlande hörten auf. Da rief eines Tages Martin


