Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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zwiſchen den Streitern des Kreuzes und jenen des Halbmondes.—

Arnold hatte ſich baldmöglichſt aus der Nähe des Königs entfernt, um ſeine auffallende Kleidung mit der paſſenderen eines chriſtlichen Kämpfers vertauſchen zu können. Er wünſchte auch zu dieſem Zwecke zu ſeinen Schweizer Waffengefährten zu gelangen, doch konnte er nichts von ihnen gewahren. Noch mit dem vergeblichen Umherſpähen beſchäftigt, bemerkte er einen ritterlich Be⸗ waffneten, der allein einherſchreitend ihm entgegen kam.

„Sennor,“ ſagte Arnold,„werdet Ihr mir Aus⸗ kunft geben können, ob ich auf dieſem Wege zu den Schweizer Fußſoldaten gelange? Die Richtung, welche man mir bisher angab, muß eine verkehrte ſein, da ſie mich nicht zu ihnen führt.“

„Schließt Euch mir an, denn ich ſuche ſie gleich⸗ falls,“ antwortete der Gefragte wohlwollend.„Ihr müßt umkehren, wenn Ihr ſie baldmöglichſt erreichen wollt.“

Die Stimme kam Arnold bekannt vor. Er wandte ſich ſchnell und ſetzte ſeinen Weg an der Seite des eilig Weiterſchreitenden fort. Dieſer fügte darauf mit einem Blick auf die ſeltſame Kleidung des jungen Mannes hinzu:

„Euer Aeußeres gleicht mehr einem Ungläubigen als einem Chriſten. Vielleicht ſeid Ihr ein Gefangener