Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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uns mit Feuer und Schwert. Die Königin wollte das Vergnügen dieſes Tages nicht durch Blutvergießen ge⸗ trübt ſehen, und ich habe daher unſerm Herzog von Ca⸗ dir befohlen, ſich diesmal nicht mit dem Feinde einzu⸗ laſſen.“

„Doch fürchte ich,“ bemerkte der Herzog,„daß Eure Hoheit genöthigt ſein wird, mir andere Ordres zu geben. Ich habe mich zum Schutze der königlichen Perſonen jen⸗ ſeits des Dorfes mit einer anſehnlichen Truppenmacht aufgeſtellt; wenn die Mauren ihre Angriffe fortſetzen, ſo werden auch meine Krieger ihre Waffen nicht blos zu ihrer Vertheidigung gebrauchen müſſen.“

Elvira ritt nun an der Seite des Königs weiter, während Arnold ſich dem Nachtrab anſchloß. Bald ge⸗ langte der Zug in das Dorf, wo Elvira ſich ſogleich zu der Königin begab, um dieſer gleichfalls alle Erlebniſſe der letzten Zeit zu erzählen. Der König ging wieder vor das Haus hinaus, wo ſich ein Kreis ſeiner Heerführer und Ritter verſammelt hatte. Man erblickte das Gewühl des Kampfes, der ſich noch auf einige Scharmützel mit den Vorpoſten beſchränkte, in einiger Ferne vor ſich; immer ſich mehrend wurden nach und nach die chriſtlichen Trup⸗ pen etwas in Unordnung gebracht. Es mußten dieſe alſo jetzt ihre beobachtende Haltung aufgeben. Der Her⸗ zog von Cadir beſchloß mit Bewilligung des Königs