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gegenſeitiger Befriedigung, welcher einer umfaſſenden, verſöhnenden Erörterung zwiſchen Liebenden unter allen Himmelsſtrichen zu folgen pflegt.
Allein jetzt waren ſie im Begriff, in ihre früheren Verhältniſſe zurückzukehren, und wieder dehnte ſich weit jene Kluft zwiſchen ihnen aus, welche die Enkelin der arragoniſchen Könige von dem deutſchen Lanzenträger ſchied. Elvira ſagte ſich, daß ihre Liebe zu einem Manne, deſſen einziger Beſitz ſein Schwert und ſeine Tugenden, deſſen Stellung nur diejenige eines tapfern Kriegers unter den Tauſenden ſei, die unter den Fahnen der katho⸗ liſchen Herrſcher dienten, ein Traum ihrer Jugend blei⸗ ben müſſe, deſſen Ende jetzt herangekommen ſei. Keine Ausſicht zeigte ſich, daß dieſe Liebe jemals auf Erden zu einem befriedigenden Ende gelangen könne— nie konnte Elvira von Biana die Gattin Arnold Waller's wer⸗ den.—
Sie waren auf einem Platze angelangt, wo das ſilberklare Gewäſſer einer Quelle aus dem Felsgrunde hervorſprudelte. Eine Gruppe von Mandelbüſchen und Olivenbäumen zog ſich an ihrer einen Seite hin und ver⸗ deckte ſie theilweife den über die Ebene Herannahenden. Beide waren von ihren Pferden geſtiegen, welchen ſie eine kurze Raſt und eine Erfriſchung durch das kühle Waſſer gönnen wollten. Arnold war beſchäftigt, die


