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Verderben zu erretten, das ihn in Folge ſeiner Verthei⸗ digung bedrohte. Bei den abermaligen dringenden Be⸗ ſtürmungen Boabdil's hielten ihr Stolz und ihre Ent⸗ ſchloſſenheit ſie aufrecht; ſie ließen ſie lieber den Tod als den beneideten Platz einer mauriſchen Favoritſulta⸗ nin wählen. Ob ihre Abneigung gegen den Maurenkönig, ihre Anhänglichkeit an die Lehre des Kreuzes und an die Sitten ihrer Heimath die einzigen Beweggründe ihrer hartnäckigen Weigerung waren, oder ob ſich zu dieſen ihre in der innerſten Herzenstiefe gehegte Vorliebe für Arnold geſellte, laſſen wir dahin geſtellt ſein. Jeden⸗ falls war bei dem abermaligen, unerwarteten Wiederſehen ihre Freude nicht viel weniger lebhaft als diejenige Ar⸗ nold's; und als in der Erregung des Augenblicks ihre Worte kundgaben, daß ſie ſeine Liebe erwiedere, wurde ſie ſich dieſes Gefühls erſt ſelbſt klar bewußt. Ihre weib⸗ liche Schwäche, welche ſie zwar unterdrückt hatte, kei⸗ neswegs jedoch ganz verleugnen konnte, fand wieder ihre willkommenſte Stütze in Arnold's erprobter Treue, und ſie vergaß jede andere Empfindung außer ihrer Liebe, als ſie durch die Drohung eines ſelbſtgewählten Todes ſeine einſtweilige Schonung von dem Sultan ertrotzte. Als nun aber gleich darauf die Beſchuldigung ſeines Liebesverhältniſſes mit Zoraya gegen Arnold erhoben
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wurde, als er dieſes durch ſein Schweigen einzuräumen


