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dieſen zurückgewieſen hat! Wenn Du veranlaſſen willſt, daß ſie nach Santa Fe anſtatt nach Fez gebracht wird, ſo iſt der Zweck, ſie zu entfernen und von Boabdil zu trennen, gleichfalls erreicht! Wenn ſie den Ihrigen aus⸗ geliefert wird, ſo wird die Königin Iſabella ein Löſegeld für ſie zahlen, das viel beträchlicher iſt als der Preis für die ſchönſte Sklavin. Oder es könnte irgend ein bedeuten⸗ der mauriſcher Anführer, der in die Gefangenſchaft der Chriſten gerathen iſt, gegen ſie ausgewechſelt werden. Wie Du auch dies einrichten willſt— um das Eine flehe ich Dich an: Schütze ſie vor Entwürdigung und vor der Fortführung aus Spanien!“
Arnold's leiſe Rede hatte ſich nach und nach zu einer ſo heißen Flehensbitte geſteigert, daß man deutlich wahrnehmen mußte, wie ſehr ihm deren Gegenſtand am Herzen lag. Reduan hörte ihm ſchweigend zu; ſein Mar⸗ morantlitz blieb ſo unbewegt, als begriffe er durchaus nichts von dem Sinn dieſer Aeußerungen. Nur ſein dunkles Auge ruhte ſo durchbohrend auf dem jungen Manne, als wolle er auf den Grund ſeiner Seele ſchauen. Als dieſer endlich ſchwieg, fragte Reduan ruhig:
„Wer iſt dieſe Chriſtin, an welcher Du ſo lebhaften Antheil nimmſt?“
„Es iſt Donna Elvira von Viana.“
„Donna Elvira von Viana, die Nichte des Königs


