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Der mützenartige Fez, den Arnold heute als Kopf⸗ bedeckung getragen, war abgefallen und ſein Hals nicht mehr mit dem Ringkragen bedeckt, der ſonſt ſeinen kriege⸗ riſchen Anzug vollendet hatte. Der volle Schein des Mondes fiel auf ſein noch von dem erlittenen Blutverluſte farbloſes Antlitz, ſo daß es noch bläſſer erſchien. Der ganze, ſchreckliche Kampf war lautlos geführt worden und mochte kaum einige Minuten gedauert haben. Arnold's blaues Auge wurzelte in dem dunkeln Flammenauge des Mauren, während ſeine blonden Locken ſich empor⸗ ſträubten.
„Stoß zu, Heide,“ murmelte Arnold.„Ich bin un⸗ bewaffnet und vom Wundfieber geſchwächt. Der Sieg über einen wehrloſen Gefangenen hat leicht von Dir ge⸗ wonnen werden können!“
Bei dieſer unwillkürlichen Kundgebung ſeiner Ge⸗ fühle bediente er ſich ſeiner deutſchen Mutterſprache. Zu ſeinem größten Erſtaunen mußte Arnold jedoch bemerken, daß ſein Feind mit dem Stoß ſeiner Mordwaffe zö⸗ gerte und daß ſich ſein anfangs ſo haßerfüllter Blick ſänftigte.
„Du biſt einer der chriſtlichen Gefangenen, die aus dem letzten Gefecht nach Granada geführt worden ſind?“ fragte Benegas jetzt gleichfalls auf Deutſch.
„Ein Schweizer Lanzenträger,“ verſetzte Arnold.


