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pfers dadurch erſchüttert wurde. Ein Pfeil hatte ihn von hinten erreicht; der ungepanzerte Rücken des Schweizers konnte leichter, als die mehr geſchützte Vorderſeite von ſeinen Feinden verwundet werden. Vor ſeinen Augen wurde es dunkel; er ſchwankte und ſank um, ſich ſelbſt und die mit ſo vieler Aufopferung vertheidigte Geliebte den ihn mehr und mehr umzingelnden Feinden als will⸗ kommene Beute bloßſtellend. Der Maure machte mit ſei⸗ nem Säbel ein Zeichen gegen ſeine Krieger, dem ein lau⸗ tes Commandowort folgte. Das furchtbare Allahgeſchrei ringsum verſtummte und aller Kampf hörte auf. Er ſenkte ſeinen Säbel und lenkte ſein weißes Roß zu der Stelle, wo ſich Elvira befand. In einem beſcheidenen Ton, der eigenthümlich gegen den Grimm des Kampfes abſtach, dem ſich der Maure bis jetzt ſo rückſichtslos überlaſſen hatte, redete er ſie an:
„Schönſte Roſe von Arragonien, Du biſt in der Gewalt des Mauren. Ich habe Dich mir im heißen Kampfe gewonnen. Jedes fernere Widerſtreben würde unnütz ſein.“
Die Stimme war Elviren nur zu wohl bekannt. Sie war raſch von ihrem Maulthier geſtiegen und dicht an Arnold's Seite getreten. Die reiche Panzerkleidung, die goldene, mit Edelſteinen beſetzte Scheide, der glänzende Gürtel mit den übrigen goldverzierten Waffen beſtätigten die Vermuthung, welche ſich ihr mit erſtarrendem Schreck
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