Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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mann Waller hielt noch immer Stand, um jetzt den Rücken des mit der Königin fliehenden Don Gonſalvo zu decken, und folgte dieſem, ſich mit einer Schaar Schweizer langſam zurückziehend. Arnold durfte alſo nicht erwarten, von ſeinen Landsleuten eine weitere Hilfe zu erhalten. Jetzt waren auch die letzten Vertheidiger der Donna El⸗ vira niedergeſtreckt. Wie ein Fels in der Brandung aber ſtand noch immer der eine Mann Arnold Waller. Nun drang der Maurenfürſt auf dem milchweißen Roſſe ſelbſt auf ihn ein; er warf dieſes herum und ſuchte von der Seite her dem jungen Manne beizukommen, indem er ſeinen krummen Säbel ſchwang. Arnold war genö⸗ thigt, dieſe Angriffe mit ſeiner Lanze zu pariren, während er ſich und die Donna mit ſeinem großen Schilde gegen das Geſchoß deckte. Bald ſah er ein, daß der Maure, deſſen grüne Feder von ſeinem goldenen Helm flatterte, ihm nur deshalb von allen Seiten zuſetzte, um dabei der Dame ganz nahe zu kommen. Er verdoppelte ſeine An⸗ ſtrengungen, und da es ihm möglich wurde, mit dieſer ei⸗ nige dicke, knorrige Eichenſtämme zu erreichen, die ihr von einer Seite Schutz verliehen, ſo gab er trotz der ſich mehr und mehr drängenden Gefahr nicht die Hoffnung auf, die Vertheidigung fortſetzen zu können, bis ihm von irgend einer Seite her Beiſtand würde. Plötzlich aber fühlte er einen ſtechenden Schmerz in der Schulter; dieſer ward bald ſo heftig, daß alle Entſchloſſenheit des tapfern Käm⸗