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Lanze des Schweizers wurde noch einmal der Schreck der Sarazenen, und wirklich gelang es ihm, bis zu der Dame vorzudringen und ſich an ihre Seite zu ſtellen. Obgleich ſie tief verſchleiert war, ſo glaubte er dennoch, daß ihre Miene ihm Muth zulächeln, ihr Auge ihm win⸗ ken müſſe. Wirklich ſprach ſie leiſe:
„Du kommſt zur rechten Zeit, wackerer Schweizer. Es ſind mir nicht viele Vertheidiger mehr geblieben!“
„Verlaßt Euch auf mich, Donna Elvira! Wenn Alle weichen, ſo ſoll mein Arm Euch ſchützen!“ rief Arnold, deſſen Wange glühte.„Wenn ich falle, ſo denkt, daß Ihr Euren treueſten Kämpfer verloren habt, der ſein Leben zehnmal für Euch hingeben möchte. Für Gott und unſere Dame!“
In einem weniger aufgeregten Augenblicke würden dieſe Worte nie von dem jungen Manne geäußert worden ſein, denn nur zu gut war er ſich des Abſtandes bewußt, der ſich zwiſchen dem einfachen Lanzenträger und der Nichte des Königs von Arragonien fand. Allein die Gluth ſeiner Gefühle, die Angſt um die heim⸗ lich Geliebte ließen ihm unbewußt dieſe auf ſeine Lippen treten und gaben die anbetende Verehrung unumwunden kund, die er in ſeinem tiefſten Innern für ſie hegte. Er
trat mit einer raſchen Bewegung vor ſie und ſuchte mit
aller Kraft ſeines kampfgeübten Armes die mehr und mehr herandringenden Mauren abzuwehren. Der Haupt⸗


