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Seinigen auch zwiſchen ſie zu drängen begann. In dieſer mehr und mehr überhand nehmenden Verwirrung wurden einige der Frauen von der Königin getrennt. Als es end⸗ lich Arnold gelungen war, mit gewaltigen Lanzenſtößen theilweiſe durchzudringen, gewahrte er mit Schrecken, daß das Banner von Caſtilien zu Boden geriſſen und in den Staub getreten war, daß Don Gonſalvo und ſeine Be⸗ gleiter flüchtend die Königin zu entfernen ſuchten und daß der Maurenfürſt ſie mit den Seinigen hartnäckig ver⸗ folgte. Andere Ritter ſuchten mit zweien der Frauen Iſa⸗ bella zu folgen. Eine Dritte dagegen wurde nur noch ſchwach vertheidigt. Der Reiter des milchweißen Roſſes ſchien es beſonders auf ſie gemünzt zu haben, da er alle ſeine kriegeriſche Geſchicklichkeit nur gegen ihre Verthei⸗ diger richtete. Ein furchtbares Entſetzen ergriff zum er⸗ ſtenmale unter allen Schrecken dieſes Tages das tapfere Herz Arnold Waller's, denn kein Zweifel blieb ſeinem von Liebe und Beſorgniß geſchärften Auge: es war Elvira von Viana, welche Gefahr lief, allein in die Ge⸗ walt der Feinde zu gerathen.
Von keinem andern Gedanken als demjenigen an ihre Rettung erfüllt, ſchwang Arnold jetzt ſeine Waffe mit der Heldenkraft des beſten Ritters der Tafelrunde. Nie hatte er weniger an das eigene Leben gedacht, nie ſo ſehr alle Kraft und alle Gewandtheit ſeines ſtarken Armes aufgeboten, um einem Bedrängten Hilfe zu bringen. Die


