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man auf dem graſigen Boden nicht hatte erkennen können; er ſprang zwar von dem Roſſe, ſank jedoch gleich ihm in dem Gewicht ſeiner eiſernen Rüſtung tiefer und tiefer, und war in Gefahr, in dem ſchlammigen Grunde gänzlich unterzugehen.
Arnold Waller war mit dem ihm im Gefecht wie im friedlichen Leben eigenthümlichen Scharfblick der wenig günſtigen Geſtaltung der Ereigniſſe gefolgt. Hierbei ſtand er jedoch ſo mauerfeſt mit ſeiner vorgeſtreckten Lanze, daß ihm lange keiner der Feinde nahen konnte. Dann war das Commandowort ſeines Oheims, des Hauptmanns Michael Waller ertönt, welcher ihn und ſeine Gefährten im Sturmſchritt gegen eine Abtheilung der Angreifer führte. Dieſe waren jedoch auch hier ſo zahlreich, daß ſie wie Horniſſe die Anrückenden umſchwärmten und dieſe nach einem heißen Kampfe zum Zurückziehen nöthigten. Anfangs hielt die gewohnte Disciplin die weichende Schaar in ihrer kriegeriſchen Ordnung, ſo ſchrecklich ſie auch mehr und mehr gelichtet wurde. Endlich jedoch ſprengte die Wuth der Angreifer auch dieſe, ſonſt ſo unerſchütterlichen Reihen. Gegen ihre Gewohnheit mußten die Schweizer an die⸗ ſem Unglückstage dem Feinde den Rücken kehren; in wil⸗ der Flucht ſuchten ſie einzeln oder in ganz kleinen Haufen wieder zu dem eigentlichen Kern ihrer Truppe zurück⸗ zukehren, welcher ſich mehr in der Nähe der Königin hielt.


