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ſogleich eingeſehen, daß die Reiterei hier nur theilweiſe gebraucht werden könne. Es mußten daher mehrere Krie⸗ ger abſitzen und ſich zu Fuße gegen den verſteckten Feind führen laſſen. Dieſe wurden jedoch mehr oder minder zer⸗ ſtreut, da die Angriffe der Gegner ſich auf mehreren Punk⸗ ten wiederholten. Bald waren viele von ihnen nicht mehr zu erblicken, da ſie durch Gebüſch oder Abgründe ver⸗ deckt wurden. Gonſalvo ließ den hinterſten Trupp der Ab⸗ theilung eine dichte Maſſe um die Frauen bilden, deren äußerſte Seiten von den Lanzen der Schweizer beſchützt wurden. Ganz unerwartet brach jedoch etwa hundert Schritte weiterhin ein zweiter, großer Haufen mit dem lauten Geſchrei:„Allah! Allah!“ und mit aller der lärmenden Kriegsmuſik der Sarazenen hervor. Don Gon⸗ ſalvo's Commandowort führte jetzt die Meiſten der Sei⸗ nigen auf die Wieſe, wo er hoffte, den gewaltigen Stoß des erſten Anpralls beſſer aushalten zu können, da ihnen mehr Freiheit der Bewegung blieb. Die Königin mußte ſich mit einer kleineren Anzahl ſeitwärts hinter eine Fels⸗ wand ziehen, welche ihr und ihren Begleiterinnen einen theilweiſen Schutz verlieh. Der ſumpfige Boden war für die Chriſten ein großes Hinderniß; ihre Reihen wurden von der vielfachen Uebermacht durchbrochen und endlich war ſogar Don Gonſalvo weit von der Königin getrennt. Sein Pferd blieb in einem Sumpfe ſtecken, deſſen Tiefe


