Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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Steigbügel eines kaſtanienbraunen Thieres, welches ſie ſogleich beſtieg.

Der ganze Zug ſetzte ſich in Bewegung und war bald hinter den Hecken und Krümmungen des Weges den Augen des jungen Reiſenden entſchwunden. Dieſer ſchlug nun einen links abgehenden Pfad ein, von welchem er unterwegs erfahren hatte, daß er ihn ſchneller an das Ziel ſeiner Reiſe bringen würde. Er führte in das In⸗ nere einer Bergkette von rauherem Anſehen. Der ſchmale Pfad wurde ſo unwegſam, daß er genöthigt war, von ſeinem Pferde zu ſteigen und dies am Zügel zu führen. Größere und kleinere Felsſtücke, welche die Stürme man⸗ cher Jahrhunderte abgelöſt haben mochten, lagen hier und dort verſtrent und ſperrten den Weg. Dann wieder ſtürz⸗ ten Felsbäche von den graugrünen Schichten über den Weg. Er mußte mehr klettern als gehen, und gelangte endlich an einen ſo ſteilen Abhang, daß dieſer nur mit der äußerſten Vorſicht von ihm und ſeinem Thier paſſirt werden konnte. An deſſen unterm Ende lag eine ziemlich große, von Bergrücken eingeſchloſſene Fläche, durch welche. eine ſchmale Quelle plätſcherte. Er beſchloß, dem zittern⸗ den, ſchweißbedeckten Pferde eine kurze Erholung zu gön⸗ nen, löſte ſeinen Zaum und leitete es zu dem Gewäſſer, damit es ſeinen Durſt ſtille. Er ſelbſt ſetzte ſich auf ein großes Felsſtück und ſchaute auf die majeſtätiſchen, nack⸗