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Blicken meſſend. Aus der Reihe der am Ufer verſammel⸗ ten Ritter trat nun der am reichſten Gekleidete hervor. Der himmelblaue Sammtmantel war mit goldenen Bor⸗ ten und Franſen beſetzt; ein breites, goldenes Bandelier hing über der Schulter, ein Degen in goldener Scheide an der Seite. Schimmernde Ketten bedeckten Hals und Bruſt. Die weißen Federn waren an dem ſchwarzen Ba⸗ rett durch eine Agraffe von blitzenden Edelſteinen be⸗ feſtigt. Seine majeſtätiſche Geſtalt und ſein gewandter Anſtand gaben ihm im Verein mit ſeiner glänzenden Kleidung ein Anſehen von Stattlichkeit und Würde, wel⸗ ches jemals bei einem andern Sterblichen getroffen zu haben der unbemerkte Zuſchauer dieſer Scene ſich nicht erinnerte. Der Ritter ſchritt nun ohne Zögern durch das Waſſer bis an den Rand des Bootes; nicht nur ſeine engen, weißen, ſeidenen Beinkleider, ſondern auch ein Theil ſeiner übrigen prächtigen Kleidung wurde durch⸗ näßt. Dann verbeugte er ſich tief, breitete die Arme aus und ſprach zu der voran ſtehenden Dame:
„Möge meine gnädigſte Gebieterin geruhen, ſich dieſen meinen Armen anzuvertrauen, welche Euch ſicher auf das trockene Land bringen werden.“
„Wenn Du in der Nähe biſt, Gonſalvo,“ ant⸗
wortete dieſe,„ſo wird jede Verlegenheit, in der ich mich
befinden könnte, leicht beſeitigt werden.“


