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ter von ſechs und dreißig Jahren. Den Marmor, den du ſchauſt, v Wanderer, hat ein trauernder Gatte errichtet, als leeres Sinnbild ſeines Grams.— Ein dichteriſch begabter Landsmann, Charles Swain, weihte in ſeiner„Viſion der Gräber, der frühe Verblichenen eine liebliche Blume der Erinnerung:
Noch immer klagt Erinna an dem Strand,
Die Winde ſeufzen und die Wolken weinen,
Die Woge bricht ſich trauernd an dem Land,
Mit ihnen ſich dem Klagelied zu einen,
Dem feierlichen Grabgeſang, dem Deinen,
O brittiſche Sappho, die der Liebe ſang,
Die uns als ewiges Geſtirn wird ſcheinen!
Um dich ertönt Erinnen's Trauerklang;
Sie blickt nach fernem Strand, prophetiſch, ernſt und bang.
Du früh Geknickte! Ach, dein Schweſterherz
Voll Mitgefühl, es hat ſchon ausgeſchlagen.
Zu unſ'rer Landon Gruft, in tiefem Schmerz, Zum fernen Strande ſchweben unſ're Klagen. Nicht mehr die Lüfte ihre Klänge tragen,
Das glüh'nde Lied voll ſüßer Melodie.—
Ach, allem Trennungsſchmerz, den ſie ertragen, Floß keine Thräne ſanfter Sympathie,
Und einſam weinte ſie, die Jedem Tröſtung lieh!
Du, das empfieng ihr Haupt im Roſenkranz, Das ruhmumſtrahlt ſie dorten legte nieder, Gib ſie mit ihres erſten Namens Glanz Zurück, die theure Sängerin holder Lieder! Es ruft ein ganzes Volk: gib ſie uns wieder! Gib ihre Aſche ihm, das Dir ſie gab,
Mit ihrem reichen Geiſt— o gib uns wieder Die Hülle nur!— Ihr Wogen, tragt hinab Britannia's Ruf— ſie fordert nur ihr Grab.
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