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der nach Afrika zurück, das ihr Vater einſt bereiſt und von deſſen Löwen, Giraffen, Buſchmännern und andern Wunderdingen er ihr ſo viel erzählt hatte, — Afrika, wo ſie einen ſo frühen und geheimniß⸗ vollen Tod finden ſollte, war ihr ſteter Wunſch und Traum: ſo fliegt der Abendſchmetterling um die Flamme, welche ihn verzehren ſoll. Mit den Jah⸗ ren gewann dieſer Wunſch mehr Geſtalt; er geſellte ſich zu einem ſchmerzlichen Grauen, wenn Letitia dachte, ſie müſſe ihr Grab in London finden. Bei aller Liebe für die großartige Stadt war ihr dies ein erſchütternder Gedanke: Gibt es was Düſteres und Abſtoßendes, das einem engen Kirchhof in einer Stadt gleicht? Kämpft nicht der Sonnenſchein mit trübem Rauch und QOualm?— Niemand liebt Lon⸗ don mehr als ich, aber nie wünſchte ich mir hier ein Grab. Ein patriotiſcher Irländer bemerkte mir einmal offenherzig: In London laßt mich leben— aber ſterben auf meinem grünen Eiland; er hat mir aus dem Herzen geſprochen!— Ermuthigt von Mr. Jerdan, dem Herausgeber der„Literary Gazette“ theilte Letitia ihre erſten Dichtungen in dieſer Zeit⸗ ſchrift mit, ohne jedoch mehr als die Anfangsbuch⸗ ſtaben ihres Namens: L. E. L. zu unterzeichnen. Die räthſelhafte junge Dichterin war bald Liebling des Publikums und konnte 1824 das erſte ihrer größern Werke:„Die Improviſatrice“ folgen laſſen. Ihr ſchwärmeriſch verehrter Vater lebte lange ge⸗


