Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
Entstehung
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gar nicht ſprechen. Leider iſt mein Leben nun ſo beſchaffen, daß meine Seele wie mein Geiſt in eine Geiſterwelt ſchauen, die gleichſam auf unſerer Erde iſt, und ſomit ſehe ich dieſe Geiſter nicht nur einzeln, ſondern oft in großer Menge von verſchiedener Art, je nachdem dieſe abgeſchiedenen Seelen ſind. Ihre Geſtalt iſt immer ſo wie ſie wohl im Leben war, nur farblos, grau; ſo iſt auch ihre Kleidung, wie ſie im Leben war oder geweſen ſeyn mochte, aber farblos wie aus einer Wolke. Nur bei den hellern, beſſern ſehe ich eine andere Bekleidung, immer ein langes helles Faltengewand wie mit einem Gürtel um die Mitte des Leibes. Ihre Geſichtsform iſt auch wie bei Lebenden, nur ebenfalls grau und mei⸗ ſtens traurig und düſter. Die Augen ſind hell, oft wie ein Feuer. Die beſſern Geiſter erſcheinen mir in heller, die böſern in dunkler Geſtalt. Ihre Sprache iſt ſo verſchieden wie bei den Menſchen, jedoch der Ton der Stimme immer gleich wie ein Hauchen. Diejenigen Geiſter, die meiſtens zu mir kommen, ſind in den untern Stufen eines Geiſter⸗ reichs, das in unſerm Luftraum iſt, in einem ſoge⸗ nannten Zwiſchenreiche, wiewohl ich es, der Mißdeutungen wegen, nur ungern mit dieſem Namen benenne. Das ſind Abgeſchiedene, deren Geiſt in dieſem Leben, theils durch Hinziehen nach der Außen⸗ welt, nieder blieb, theils ſind es ſolche, die nicht im Glauben an die Erlöſung durch Chriſtum ſtarben,