Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
Entstehung
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wenn er zuerſt in das Centrum des Sonnenkreiſes ſich verſetzt, und von da aus in ſein Centrum des Lebenskreiſes zurückſchaut, er hat es nie, wenn er blos in ſeinem Centrum bleibt. Das Centrum des Lebenszirkels muß noch etwas Anderes ſeyn als der Geiſt, weil der Geiſt ja hinein ſchaut, wenn er heraus iſt. Dies iſt eben die andere, höhere und innerſte Welt, die wir nicht begreifen und nicht faſſen, die aber der Menſch ebenſo in ſich trägt, wie er die äußere Welt in ſich trägt, in der er lebt. Daher rühren in jedem Menſchen(der nicht zu ſehr in die äußere Welt verſunken iſt) die Ahnungen von jener höhern Welt. In dem Mittelpunkte dieſer innerſten und höhern Welt, in welche der Geiſt zurückblickt, liegt die Gnadenſonne, und von da aus winke ihr auch ihre Führerin zu. Hinter dieſer Sonne und über ihr liegt in unausſprechlicher Schönheit die Wohnung der Seligen, die man aber nur im Durch⸗ ſehen durch die Gnadenſonne gewahr wird. Geiſter zu ſehen, ſagt Friedrike, iſt möglich, aber immer ge⸗ ſchieht es mit dem geiſtigen Auge durch das fleiſch⸗ liche. Gewiß mahle ich mir dieſe Geſtalten nicht ſelbſt aus, denn ich habe nicht die mindeſte Freude an ihnen; im Gegentheil, dieſes unglückſelige Schauen iſt mir ganz zuwider, ich bin ganz geplagt mit dieſen Geiſtern, auch denke ich nie an ſie, außer ich ſehe ſie, oder man fragt mich über ſie, welches mir aber immer leid iſt. Denn ich möchte ſo gerne von ihnen