Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
Entstehung
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wachen und vor das Bewußtſeyn treten ſie wer⸗ den in den Sonnenkreis eingetragen. Der Sonnen⸗ zirkel iſt die Welt, und das Bleibende davon nimmt jeder Menſch in den Lebenszirkel der Seele auf. Wie im Sonnenzirkel dieſe Welt liegt, ſo liegt im Lebenszirkel eine ganz andere ſo zwar höhere, daher auch die Ahnungen, die im Menſchen von einer andern Welt liegen. Im Schauen tritt der Geiſt aus dem Lebenszirkel heraus und ſo in den Son⸗ nenkreis hinein, und das iſt alsdann dasjenige Schauen, was dem Menſchen noch faßliche und begreifliche Dinge darbietet. Dieſes Schauen iſt aber dem Menſchen dunkler geworden, als es ihm ehemals(vor dem Sündenfall) war. In dem Centrum des Sonnen⸗ kreiſes, wenn es dem Geiſte gelingt, aus ſeinem Centrum ſich dahin zu verſetzen, ſchaut der Menſch die Welt, in der er iſt, in ihrem eigentlichſten Weſen ohne Schleier und Scheidewand, die ſich ſonſt(bei dem ſündigen Menſchen) zwiſchen ihn und die Dinge ſtellen. Schaut der Geiſt länger in dieſes Centrum des Sonnenkreiſes, ſo ſchaut er, aber nur wie ein Blitzſtrahl, zugleich auch zurück in das Centrum des Lebenskreiſes. Das, was ſich in dieſem letztern Schauen offenbart, nimmt der Geiſt mit ſich in ſeinen Sitzpunkt im Lebenszirkel, und trägt es ohne deutliches Bewußtſeyn nur wie eine Ahnung in ſich. Dieſes letztere Schauen geht viel tiefer als das erſtere in die Welt hinaus, aber der Geiſt hat es nur,

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