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In dieſer Weiſe fortfahrend bog ſie ſich bald mit kreuzweis über die Bruſt gelegten Armen etwas nieder, bald hob ſie die Hände und richtete die ge⸗ ſchloſſenen Augen aufwärts; dann machte ſie Be⸗ wegungen als gienge oder ſchwebte ſie; ihr Zuſtand war der höchſten Entzückens; ſie gieng an der Hand ihrer Führerin durch reizende Gegenden— und als ſie erwachte, entſann ſie ſich nur einzelner Geſtalten des Traumes, wußte aber nicht, daß ſie laut ge⸗ ſprochen und man ihr nachgeſchrieben hatte. Den Sonnen- und den Lebenskreis erſchaute ſie in geheim⸗ nißvollen, mathematiſchen Geſtaltungen, worin Sonne, Mond und Sterne, der helle Tag und die Geiſter der Menſchen ihre Ringe oder Punkte haben. Ge⸗ wiſſe Sterne und der Mond ſind Wohnungen Seli⸗ ger. Der Lebenskreis iſt der innere und dauert auch nach dem Tode noch fort; der Sonnenkreis dagegen iſt der äußere und veränderliche, der mit jedem Jahre zu Ende geht und welcher wie dieſes eingetheilt iſtz in dieſen Kreis fallen alle Ereigniſſe, welche die Seele ſtündlich, täglich, wöchentlich, monatlich und jährlich, theils aus ihrem eigenem Vermögen erzeugt, theils aus der Außenwelt empfängt. Jeder Menſch hat einen Sonnenkreis und füllt ihn jährlich körper⸗ lich und geiſtig aus. Welche Einflüſſe und Störun⸗ gen von Innen und Außen auf den Körper wirken, welche Vorſtellungen und Begriffe, Bilder und Ge⸗ fühle, Begierden und Neigungen in der Seele er⸗


