Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
Entstehung
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aber die äußeren Umſtände zuließen, floh ſie in die Einſamkeit, um ungeſtörter in ſich einkehren zu kön⸗ nen. Ihr Inneres ſo zu bedecken und ein Aeußeres zum Scheine hinzuſtellen, was nur erkünſtelt lebte, das war inzwiſchen für die Dauer nicht möglich; der zarte Körper erlag ſo unnatürlichem Zwang, der Geiſt rang nach ſeiner Freiheit. Der magnetiſche Zuſtand trat immer mehr vor. Krämpfe und beäng⸗ ſtende Viſionen wechſelten; man gab ihr einige magne⸗ tiſche Striche und beruhigte ſie dadurch häufig; allein die ſeltſamen Erſcheinungen und der Zudrang von aller⸗ lei Menſchen bedrohten ihren Ruf. Eine regelmä⸗ ßige Behandlung würde ihr vielleicht damals viel Jammer erſpart haben; ihr leider zu entfernt woh⸗ nender Arzt ſchlug dies vor, doch wollte ihr Gatte ſie nicht vom Wohnort wegbringen laſſen. Ihre ſämmtliche Ungebung verſtand, wie ſich deutlich er⸗ gibt, ſolche Leiden nicht zu behandeln. Sie trennte ſich daher immer mehr von den Menſchen. Ein mal ſprach ſie drei Tage nur in Verſen, ein ander⸗ mal ſah ſie eben ſo lang nichts als eine Feuermaſſe, die wie auf dünnen Fäden durch den ganzen Kör⸗ per lief. Jetzt erſchien ihr das erſtemal außer ſich ihr eigenes Bild; es ſaß weiß gekleidet vor ihr auf einem Stuhle, während ſie im Bette lagz ſie ſah es lange an, unvermögend zu ſchreien; endlich rief ſie nach ihrem Manne, worauf es verſchwand. Das Licht des Tages und der Sonne ward ſofort ihr un⸗