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in die Flammen. Dieſe Schriften, Plutarch und Tacitus waren der einzige Troſt in ihrer Gefangen⸗ ſchaft. Selten ein Hoffnungsſtrahl; ihre Ahndung ſtellte wieder die ganze Zukunft im ſchwärzeſten Licht. vor ihre Seele; ſie fühlte ſich rettungslos von der Krankheit befallen, welche die Engländer heart-break nennen. Ihr Entſchluß war gefaßt; ſie fand eine Genugthuung darin, die Tyrannei zu täuſchen, und wollte frei in Banden ſterben. Ihre„letzten Ge⸗ danken“ drücken dieſen Entſchluß aus, den ſie ohne Schwäche und Uebereilung faßte; wie jene großen Geiſter des Alterthums wollte ſie ſelbſt ihr Opfer vollziehen. Sie rettete dadurch, wenn ſie noch kein Urtheil erhalten hatte, wenigſtens ihrer Tochter das Vermögen, welches nach der Verurtheilung der Re⸗ publik gehörte. Aber eine Gattin, eine Mutter, eine Seele wie Manon bricht die Feſſeln nicht ſo leicht, die ſie an's Leben binden. Wer lieſt ohne die tiefſte Rührung, wie ſie von Mann und Kind Abſchied nahm und ihre Verzeihung für dieſe Trennung er—⸗ bat? Wie ſie zur Gottheit Zuflucht nimmt, um Schutz gegen die Ungerechtigkeit der Menſchen zu finden?„Gott mit dir— ſchreibt ſie— mein Kind, mein Gatte, meine Getreuen, Gott mit Euch! Fahre wohl, herrliche Sonne mit deinem ſchönen Glanz, der in meiner Seele, wie am Himmel Klarheit zu⸗ rückrief; fahrt wohl, ihr einſamen Gefilde, deren An⸗ blick mich oft ſo ſüß bewegt; und ihr ländlichen


