Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
Entstehung
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harmoniſchen Einheit gelange. Ce résumai promp- tement que P'unité du moi personel, si je puis ainsi parler, c'est- à- dire, le plus grand accord entre les opinions et la conduite, était nécessaire au bien- 6tre individuel.) Mehrmals war es ihr vergönnt, das Glück und die Ruhe eines ländlichen Aufenthalts, den ſie in der ſchönſten Zeit mit ihrer Familie zu Meudon beſuchte, zu genießen. Aber die Stürme blieben nicht aus. Der Erſte war der unver⸗ muthete Tod der Mutter. Hier zeigte ſich Manons Ahndungsvermögen zum Erſtenmal. Sie machte ge⸗ rade einen Beſuch, war aber äußerſt unruhig und es ahnte ihr, ſie werde ihre Mutter nicht mehr am Leben finden. Sie eilte nach Hauſe Madame Phlipon war vom Schlage getroffen und ſtarb den⸗ ſelben Tag. Der Verluſt ihres Vermögens folgte dieſem Fall faſt auf dem Fuße, denn ihr Vater führte ein unordentliches Leben und kam dadurch täglich mehr zurück; ſeine Arbeiter ſuchten andere Beſchäftigung, die Augen nahmen ab, die Hand zitterte und kurz, man weiß das Schickſal eines alten Kupferſtechers, der nicht in guten Zeiten für ſein Alter ſorgte. Manon ſollte auf andere Weiſe für ihre Tugend belohnt werden. Jean Maria Roland, ein thätiger und achtbarer Gelehrter, der mit ernſtem Charakter die ſtrengen Sitten der Alten nachahmte, bot ihr ſeine Hand, nachdem er ſie fünf Jahre gekannt und geliebt hatte. Das Glück ihrer Ehe ſchien unzer⸗