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Ihnen, als dem Finder ſeines Leichnams, ſeinen Nachlaß zugeſprochen, und er hatte das Recht dazu, obſchon er eben nicht liebreich an der Familie ſeines Bruders gehan⸗ delt hat, wozu ihn wahrſcheinlich der Glaubensunterſchied bewog. Wenn ja der von Ihnen aufgefundene Schatz ein ungerechter Mammon war, ſo haben Sie ſich mit vemſelben an mir und meinen Enkeln gute Freunde ge⸗ macht, die wir Sie jetzt mit Freuden in unſer Haus auf⸗ nehmen. Wäre ich Beſitzer von dem Reichthume der alten Familie von Beaulis geweſen, ſo hätte mich wahrſchein⸗ lich der Aufruhr aus demſelben vertrieben, wohl gar ge⸗ tödtet und meine Enkel dazu. Darum darf ich mit Recht ausrufen: der Herr hat Alles wohlgemacht!“„
„Was das Schloß Beaulis anbelangt“— ſprach Störſteffen—„ſo iſt daſſelbe allerdings, wie faſt alle übrigen Schlöſſer der Edelleute, jetzt eine Ruine mit aus⸗ gebrannten, öden Mauern!“
„Und ſein Beſitzer, der Graf von Briſſac?“ forſchte der alte Marquis begierig.
„Iſt noch weit mehr ein Bettler als ich“— ant⸗ wortete Störſteffen, worauf er ſein heutiges Begegnen deſſelben hinter der Hecke erzählte.
„Guter Gott!“ rief der Marquis gerührt aus— „ich werde mich an meinem Beleidiger, dem Grafen, da⸗ durch rächen, daß ich ihm nach Kräften beiſtehe. Aber, meine armen Freunde! begeben wir uns doch in's Wohn⸗ zimmer, damit die müden Reiſenden es ſich bequem ma⸗ chen können. Du, Heloiſe, wirſt für Erfriſchungen ſor⸗


