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„Nichts mehr von Marquis!“— erwiederte dieſer —„Der Marquis ſtarb bald Hungers mit den Seinen; der Juwelier und Bürger Lilienfeld dagegen hat ſein reich⸗ liches Brot. Und dieſes Glück verdanke ich Ihnen, Herr Störſteffen, und Ihren 50,000 Franken.“
„Ach, wenn Sie wüßten, Herr Lilienfeld“— ſprach Störſteffen beſchämt—„wie es mit den 50,000 Franken und mit meinem Reichthume überhaupt zugegangen iſt, ſo würden Sie ſehr böſe auf mich werden. Ach dieſes Geheimniß, das ich ſelbſt den Meinen verſchwiegen habe, hat mich bisher ſchwer gedrückt. Aber nun will ich es offenbaren und dann mit Ergebung erwarten, was Sie darauf beſchließen werden.“
Störſteffen erzählte nun den erſtaunten Zuhörern die Geſchichte ſeines Schatzhebens.
„Dieſes Blatt Papier“— fuhr er fort, indem er jenes, in der Bibel gefundene Teſtament des vermoderten Marquis von Beaulis hervorzoug—„hat meine Bruſt nicht verlaſſen, weil es mich zum rechtmäßigen Erben des Schatzes einſetzte und ſomit meine Rechtfertigung enthält. Aber ach, mein Gewiſſen hat mir demohngeachtet unauf⸗ horlich vorgeworfen, daß ich an Ihnen nnd Ihren Enkeln einen Raub begangen hätte, und darum ließ ich Ihnen, um die Stimme meines Gewiſſens einigermaßen zu be⸗ ſchwichtigen, einen kleinen Theil des angehörigen Schatzes zukommen.“
„Beruhigen Sie ſich“— antwortete der alte Nar⸗ quis voll innerer Bewegung.„Mein Großonkel hat


