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Störsteffen und sein Sohn, oder: Stolz und Liebe : eine Jugend-Erzählung / von Gustav Nieritz
Entstehung
[Giessen] [2025]
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er ein vorübergehendes Weib an:Heda, Bürgerin! hilf mir da meinen Gevatter auf die Füße ſtellen.

Das Weib, welches nicht beſſer ausſah wie die bei⸗ den Männer, folgte dem Rufe, und da beide zugleich dem Betrunkenen unter die Arme griffen, gelang es ihnen, den⸗ ſelben fortzuführen.

Allons! munterte der jüngere Mann ſeinen Ge⸗ fährten auffriſch darauf los! Ca ira! ga ira!

Ca ira! ga ira! fiel auch das Weib mit laut krei⸗ ſchender Stimme ein, und in dieſe Klänge einſtimmend, begann der Gefährte raſcher und nach dem Takte des Geſanges zu marſchiren.

So ging es durch die Schlagbäume nach der Vor⸗ ſtadt und immer weiter hinaus. Endlich, da die Gegend umher öde und ſtill geworden war, warf ſich der von ſeinen Begleitern geführte Mann wieder an die Erde, und da er niemand weiter in der Nähe erblickte, ſprach er mit ganz veränderter, leiſer Stimme:

Ach, Blanchette! Stephan! welch' ein Tag! Wenig mehr als Bettler ſind wir!

Nicht einmal Bettler! verſetzte der junge Marquis von Beaulis, jetzt wieder der kleine Störſteffen geworden,

denn dieſen braucht nicht um ihren Kopf zu bangen.

Ach! und mein armes Kind! meine Roſette! klagte Frau Störſteffen.Wo wird ſie ſein? Ob oder todt?

Von den braven Schweizern werden wohl wenige nur ſich retten können erwiederte Störſteffen