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zugleich alle übrigen, welche zum Wohle der Menſchen gegeben ſind, waren in Frankreich mit Füßen getreten worden. Das empörte Volk hatte ſeinen König, die Königin, die koͤniglichen Diener und alle Freunde der koniglichen Familie ermordet, den kleinen Koͤnigsſohn leiblich und geiſtig verkuͤmmern laſſen. Alle Leidenſchaf⸗ ten hatten ſich von den Banden des Geſetzes losgeriſſen, daher Haß, Eigennutz, Ehrgeiz, Rachſucht und hundert andere Laſter unter dem Deckmantel der Vaterlandsliebe ihre Befriedigung ſuchten. Vor betrunkenen Richtern, welche in Hemdsärmeln und Schurzfellen Gericht hielten, ſtanden die vornehmſten und edelſten Franzoſen, um ohne Weiteres zum Tode verurtheilt zu werden, weil einer ihrer Feinde ſie fälſchlich als Königsfreunde oder als Vater⸗ landsverräther angeklagt hatte. Zuweilen geſchah es, daß man die Verurtheilten ſogleich aus den Fenſtern hinab auf die Straße warf, wo ſie von den Bajonetten blut⸗ dürſtiger Horden aufgefangen und zerfleiſcht wurden. Auch ſah man lange Züge von Karren, auf welchen andere Verurtheilte nach dem Richtplatze gebracht wurden, wo die Guillotine faſt unaufhörlich köpfte und einen Blut⸗ berg um ſich anhäufte. Wiederum ſtellte man Hunderte unſchuldig verurtheilter Menſchen jeglichen Alters und Stan⸗ des in Haufen auf, um ſie durch Kartätſchenfeuer aufreiben zu laſſen, weil die Guillotine zu langſam noch ihr Blut⸗ geſchäft verrichtete. Andere Unglückliche ſtellte man, paar⸗ weiſe zuſammengebunden, auf einen Bretboden, welcher zwiſchen zwei von einander ſtehenden Seineſchiffen befeſtigt


