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Darum laß uns gleich hier ein Grab bereiten. Wie gut, daß wir uns mit Hacke und Schaufel verſehen haben!“
Vater und Sohn gingen rüſtig an die Arbeit. Als das Grab weit und tief genug war, um das kleine Häuf⸗ ein der menſchlichen Ueberreſte aufzunehmen, bettete ſie Störſteffen ſo ſchonend wie möglich hinein. Nachdem die Erde wieder darüber hingeſchaufelt worden war, warf ſich der alte Störſteffen auf ſeine Kniee, was der Sohn nachahmte, und beide ſprachen andächtig und mit halb⸗ lauter Stimme die üblichen Gebete und Segnungen her. Dann ſagte der Vater zu ſeinem Sohne:„Die Bibel da wollen wir als herrenloſes Gut und zum Andenken an dieſes Abenteuer an uns nehmen, übrigens aber kein Wort davon verlauten laſſen. Darum ſetzen wir auch die Steine wieder an ihren Ort, weil wir ſonſt nur große Unannehmlichkeiten, anſtatt Dank, davon tragen könnten.“
Nach dieſer Handlung ſprach nun Störſteffen zu ſich ſelbſt:„Werdet ihr nun aufhören, mich faſt all⸗ nächtlich mit euerm Erſcheinen und Drohen zu quälen, daß ich euerm Willen nicht nachgekommen ſei? Sehet, ich habe eure Leiber gebührenderweiſe zur Erde beſtattet und euern Nachkommen viel Gutes erzeigt. Was wollet ihr noch? Darum laſſet mich fortan in Frieden. Wie viele Menſchen werden nach ihrem Tode in die kalte Meerestiefe verſenkt, wie viele auf dem blutigen Schlacht⸗ felde begraben, ohne daß ihre Leiber ein theurer Sarg


