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fallen leben und in zwei Stücken beſonders mir gehorſa⸗ men. Das Erſte iſt, daß du täglich mit mir drei Stun⸗ den lang die Schloſſerarbeit fortſetzeſt. Nenne dies eine Grille oder wie du ſonſt willſt. Aber ich beſtehe auf meinem Kopfe. Das Gute haſt du wenigſtens von dieſer Beſchäftigung, daß du nicht ganz das Geſchick und die Luſt zum Arbeiten verlierſt, daß dir weniger Zeit zum Langweilen und zu Thorheiten verbleibt, daß dir das Eſſen und die Ruhe ſchmecken und daß du endlich geſund bleibſt. Den zweiten Dienſt ſollſt du mir ſpäter leiſten, voraus⸗ geſetzt, daß ſich dazu die Gelegenheit bietet.“
Der junge Störſteffen in ſeiner Freude, den verhaß⸗ ten Namen los zu ſein und den Titel eines altadeligen Geſchlechts annehmen zu können, verſprach Alles.
Die neue Familie von Beaulis lebte von nun an ſcheinbar in ungetrübtem Glücke. Scheinbar deshalb, weil man den Leuten nicht in's Herz und Gewiſſen blicken kann; weil ferner das äußere Gluck nicht ſtets von dem inneren Glücke begleitet zu ſein pflegt. Da nun aber der Menſch, auch bei dem größten Glücke, noch immer awas zu wünſchen hat, ſo ſtrebte auch der neue Marquis vahin, die vorher von der alten Familie Beaulis beſeſſene Herrſchaft Beaulis käuflich an ſich zu bringen, oder wenig⸗ ſtens das Schloß für einen Sommer bewohnen zu können.
Den erſten Wunſch vereitelte des Grafen von Briſſac
Weigerung, die Herrſchaft wieder zu verkaufen. Dagegen willigte er ein, gegen einen hohen Miethzins das Schloß


