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Störsteffen und sein Sohn, oder: Stolz und Liebe : eine Jugend-Erzählung / von Gustav Nieritz
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[Giessen] [2025]
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melden, vermag ich nicht. Eile daher zu ihm und ſage ihm, was wir beſchloſſen haben. Aber Störſteffen ſoll ſchnell den Kauf richtig machen und darum einen Notar mitbringen. Es dürfte ſonſt die Reue bei mir kommen.

Auf Windesflügeln rannte Franz davon.

Binnen zwei Stunden war der Handel abgeſchloſſen, welcher damals in Frankreich, wo Alles käuflich, nichts Seltenes war. Störſteffen zahlte die gebotene Summe, mit welcher der Marquis in Begleitung ſeiner Enkel, ſchon am nächſten Tage Paris und bald auch Frankreich verließ.

Eilftes Kapitel.

Wie man ein Gewiſſen zu beruhigen ſucht.

Mein Sohn ſprach Störſteffen, als er nach dem vollzogenen Kaufe und mit dem Marquisdiplom heim⸗ kehrteaus Liebe zu dir habe ich einen dummen Streich begangen. Ich meine damit nicht die gleichſam zum Fenſter hinausgeworfenen fünfzig Tauſend Franken, ſondern den Spott der Leute, welche ſich weidlich luſtig über uns ma⸗ chen und uns tüchtig auslachen werden. Du haſt es aber ſo haben wollen, und des Menſchen Wille iſt ſein Him⸗ melreich. Wenn du nun wieder ganz geſund wirſt und glücklich dazu, ſo ſollen mich die 50,000 Franken, die ich für ein Stück Pergament und einen Namten hingegeben habe, nicht dauern. Du aber mußt mir nun auch zu Ge⸗