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Störsteffen und sein Sohn, oder: Stolz und Liebe : eine Jugend-Erzählung / von Gustav Nieritz
Entstehung
[Giessen] [2025]
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Wünſcht ihr, daß ich euern Namen an Storſteffen verkaufe?

O ja! ja! lautete die furchtſame Antwort.

Werdet ihr eben ſo ſprechen, nachdem ihr groß und verſtändig geworden ſeid?

Si ja⸗ pWerdet ihr mich niemals anklagen, daß ich euer einziges Erbe, das mir ſelbſt theurer iſt als mein Leben, für ſchnödes Geld dahin gegeben habes

Nie! nie!

Sehet ihr ein, daß nur Liebe, Liebe zu euch, mich treibt, wenn ich noch euern Wunſch erfülle?

Ja, gewiß! o ja!

Wenn ich es noch thue, ſo müßt ihr euch entſchlie⸗ ßen, Frankreich, euer Vaterland, auf immer zu verlaſſen. Verſteht ihr euch dazu und willig?

Wenn Sie mit uns gehen, Großvater! Recht gern!

Ja! ſprach der Marquismit dem Verluſte unſres Namens hört Frankreich auf, mein und euer Va⸗ terland zu ſein. Wie könnte ich auch länger da weilen, wo ich lauter Zeugen meiner Schande um mich hätte?! Hört alſo auf zu weinen! Euer Wunſch ſoll erfüllt werden. Möge derſelbe euch nimmer gereuen!

Das laute Aufjauchzen der Kinder, welches an die Stelle des Schluchzens plötzlich trat, ſchmerzte den Marquis. Er ſchwieg und erwartete ſtumm den Anbruch des Mor⸗ gens. Dann ſprach er zu ſeinem Enkel:

Dem Störſteffen meinen Entſchluß ſchriftlich zu

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