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ich wähle, biete ich nochmals für die Ueberlaſſung Ihres Namens 40,000 Frankes. Ein kurzes Ja oder Nein gegen den Ueberbringer dieſes Brieſes wird mir als Ant⸗ wort genügen.“
Der Marquis, das Schreiben in ſeiner heftig zittern⸗ den Hand haltend, ging mit großen Schritten die Stube einigemale auf und ab. Wiederholt ſchaute er auf ſeine Enkel hin, welche mit flehenden Blicken den ſeinen be⸗ gegneten. Einen ſchweren, einen harten Kampf beſtand der Stolz mit der Liebe.
Endlich trat der Marquis zum Tiſche, auf welchen er, wie zu ſeiner Kräftigung, die Rechte ſtützte. Mit lauter, feierlicher Stimme hob er an:„Wie ſprach der Verſucher? So du vor mir niederfällſt und mich anbe⸗ teſt, ſo will ich dir dieß Alles geben! Was aber ent⸗ gegnete der Herr dem Teufel?— Der Menſch lebet nicht vom Brote allein. Darum ſage auch ich: hebe dich weg von mir, du Verfluchter!— Franz! geh' hinaus und ſage dem Diener: Nein und nochmals Nein!“
„Wirſt du ſogleich gehorchen?“ fuhr er fort, da der Knabe voll ängſtlicher Beſtürzung ſtehen blieb.
Da ſchlich der arme Kleine hinaus, um mit ſchluch⸗ zender Stimme das ſchlimme Nein des harten Großva⸗ ters auszuſprechen.
Dieſer ging wieder an ſeine Werkſtatt und kehrte den Kindern den Rücken zu.
„Hört das Weinen denn gar nicht auf?“ rief er ſpäter erzürnt aus, wobei er ſich umwendete.


