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Störsteffen und sein Sohn, oder: Stolz und Liebe : eine Jugend-Erzählung / von Gustav Nieritz
Entstehung
[Giessen] [2025]
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leuten finden werden, welche mit Freuden ihren Titel an mich verkaufen wollen.“

„Mag es ſein!“ verſetzte der Marquis.„Nichtswür⸗ dige ſind es, welche des Namens ihrer Ahnen unwerth ſind. Aber ich für meine Perſon gedenke den ehrenvollen Namen des alten Geſchlechts von Beaulis mit in mein Grab zu nehmen.“

„Gut! aber Ihre Enkel, Herr Marquis?“ fragte Störſteffen.

„Ich hoffe, daß ſie nicht aus der Art ſchlagen, ſon⸗ dern wie ich denken, ſprechen und handeln werden.“

„Hörſt du, Franz?“ ſprach Heloiſe ängſtlich—„ſter⸗ ben ſollen wir beide ohne Gnade und Barmherzigkeit. Ach, und mich ſchauerts, wenn ich an das Grab denke, das am Ende noch kälter iſt als der Mühlgraben, aus welchem mich der kleine Störſteffen errettete.“

„Ich lege noch 5000 zu“— hob Störſteffen an.

„Nichts mehr! Sie beleidigen mich, Herr!“ rief der Marquis hitzig.

„Geſtatten Sie mir noch ein Gleichniß zu machen, Herr Marquis!“— bat Störſteffen.„Geſetzt, Sie beſä⸗ ßen eine Bauſtelle in Paris und zwar in deſſen ſchönſter Lage. Das früher darauf geſtandene Haus iſt eingeſtürzt und bedeckt mit ſeinen morſchen Trümmern die ganze Bauſtelle. Sie ſelbſt ſind nicht willens oder nicht ver⸗ mögend genug, um ein neues Gebäude aufführen zu laſſen. Es meldet ſich aber ein Käufer, welcher Ihnen um hohen Preis die Bauſtelle abkaufen will. Wird man Sie tadeln