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Störsteffen und sein Sohn, oder: Stolz und Liebe : eine Jugend-Erzählung / von Gustav Nieritz
Entstehung
[Giessen] [2025]
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„Sie wollen alſo nicht?“ fragte Störſteffen erſtaunt und betroffen.

„Nie! unter keiner Bedingung!“ rief der Marquis.

Da machte auf den beiden, erſt noch ſo ſeligen Ge⸗ ſichtern der beiden Kinder die Freude einer tiefen Trauer Platz. Die hellen Thränen traten in die eben erſt ſo freudeſtrahlenden Augen Franzens und Helviſens, und letztere wendete das beſtürzte Antlitz dem Bruder zu.

„Großpapa will nicht!“ flüſterte ſie leiſe und be⸗ trübt.

„Er will nicht!“ wiederholte Franz und ſchlug ver⸗ zweifelnd die Hände zuſammen.

„Da iſt es nichts mit den Maronen und den vielen Soubrötchen und den Holzbündeln und den Lothen Kaffee's“— ſchluchzte Helviſe.

„Nichts mit dem Glühweinkochen und dem Eſſen⸗ holen aus der Garküche“— fuhr Franz fort.

„Wir werden wieder hungern, frieren und auf den Straßen umherſuchen müſſen“— weinte Helviſe.„Und der Großpapa wird ſich blind arbeiten und ſich als Die⸗ ner verkleiden, und noch Vieles thun müſſen, was ihm ſonſt ſo ſauer ankam.“

„Vierzigtauſend halbe Franken mir nichts dir auszuſchlagen!“ ſeufzte Helviſe.

„Und das um eines einzigen Wortes willen!“ ſetzte Franz hinzu.

„Aber ich verſichere Ihnen, Herr Marquis!“ nahm Störſteffen das Wort—„daß ſich Hunderte von Edel⸗