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„Nun denn!“ antwortete Störſteffen.„Es handelt ſich mit einem Worte: um Ihren Namen!“
„Um meinen Namen?“ fragte der Marquis zurück⸗ prallend—„und wozu?“
„Ich will ihn käuflich an mich bringen, um ihn dann meinem Sohne zu geben“— entgegnete Störſteffen. „Die Sache iſt dieſe. Mein Sohn Stephan iſt ein guter, aber auch ſchwacher Junge, welchem mein Reichthum den Kopf verdreht und eitel gemacht hat. Er findet jetzt erſt den Spitznamen: kleiner Störſteffen, wie er noch immer genannt wird, abſcheulich und droht mir, ſich zu Tode zu härmen, wenn ich ihm nicht einen andern Namen verſchaffe. Das kann nun natürlich nicht anders ge⸗ ſchehen, als indem ich ihm einen Grafen⸗, Marquis⸗ oder
Baronstitel kaufe, durch welchen der kleine Störſteffen
beſeitigt wird. Nun bin ich überzeugt, daß ich ſchon für zehn Tauſend Franken einen recht hübſchen und vornehmen Namen zu kaufen bekomme. Allein aus mehrfachen Gründen und aus wohlmeinender Abſicht mochte ich vor⸗ zugsweiſe den Ihrigen an mich bringen. Wir könnten erſtens den Handel in aller Stille abmachen. Zweitens liebt mein Sohn vorzugsweiſe Sie und daher auch Ihren Namen. Drittens glaube ich Ihnen einen Dienſt zu er⸗ weiſen, und zwar um ſo mehr, da ich freiwillig mein Gebot bis auf zwanzig Tauſend Franken erhöhe.“
„Kein Wort weiter, mein Herr!“ ſprach der Mar⸗ quis heftig.„Ich habe Sie ungehindert ausreden laſſen. Aber Ihr Antrag beleidigt mich höchlich.“


