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„Ja!“ antwortete der Marquis ſtolz—„ Ich war zu arm, um meinem Sohne eine Offiziersſtelle kaufen zu können, und es um ſo ehrenvoller für deinen Vater, daß er es vom gemeinen Soldaten bis zum Hauptmann brachte und das obendrein binnen wenig Jahren.“
„Wie viel Sold bekam mein Vater als gemeiner Soldat?“ fragte Franz.
„Sehr wenig, mein Kind!“ entgegnete der Marquis. „Täglich nur ſechs Sous.“
„Ei! dafür hat mein Vater eine ſchwere Flinte und einen Säbel ja ein vollgepacktes Torniſter tragen müſſen?“ — ſprach Franz triumphirend—„und ich habe für ein leichtes Bündel zehn Sous erhalten!“ 3
„Du ſchwatzeſt ſehr unverſtändig, Burſche!“ erwie⸗ derte der Marquis verdrießlich.„Der Soldat trägt ſeine Laſt für ſeinen König und für ſein Vaterland.“
„Aber“— wendete Franz ein—„der freundliche Herr, für welchen ich das Bündel trug, war auch ein
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Franzoſe und gehört mit zu meinem Vaterlande.“ „Da haben wir's“ murmelte der Marquis vor ſich„ hin—„mein Enkel hat ſchon recht gemeine Anſichten
erhalten. Das kommt von dem Umgange mit dem Plebs her. Stirb, alter Beaulis, auf daß du deine Enkel der Gefahr des Verwilderns entreißeſt.“
Dieſer erneuten Sterbegedanken unbeſchadet, ſah der Marquis mit ſtiller Genugthuung auf die lauten Freuden⸗ ausbrüche ſeiner beiden Enkel hin, als nach der Heimkehr


