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Hauſe, Franz! deine Schweſter iſt allein und wird ſich langweilen.“
„O nein!“ verſetzte Franz—„Helviſe befindet ſich bei der Frau Denis und ſpielt mit deren Töchtern.“
„Du weißt aber“— erwiederte der Marquis ver⸗ weiſend—„daß ich dieſe Vertraulichkeit Helviſens mit ungebildeten Kindern gemeiner Leute nicht gern ſehe. Sie gewöhnt ſich nur zu leicht an ihre Rede⸗ und Denkweiſe.“
„O lieber Großpapa!“ antwortete Franz bittend— „ſoll denn die arme Helviſe gar nicht ſpielen und ſich freuen dürfen? Louiſe und Marie ſind ſo brav und lieben meine Schweſter herzlich. Ach, wie gern hätte auch ich einen Freund und Geſpielen!“
Nachdem Franz einen Seufzer ausgeſtoßen hatte, fuhr er, zur Fröhlichkeit zurückkehrend, eifrig fort:„Aber liebſter Großpapa! recht glücklich bin ich ſo eben geweſen.
Stelle dir vor: wie ich, die Augen ſuchend auf das Stra⸗ ßenpflaſter geheftet, daher gehe, redet mich plötzlich eine Stimme freundlich an: Kleiner, würdeſt du wohl ſo ge⸗ fällig ſein und mir dieſes Bündel bis in die Straße der Kohlenleute tragen? Ein fremder Herr war's, welcher dieſe Bitte an mich richtete. Ich nahm das Bündel, das gar nicht ſchwer war, und als ich es bis in die Kohlenſtraße getra⸗ gen hatte, drückte mir der Fremde zehn Sousin die Hand.“
„Du gabſt ſie ihm doch zurück?“ fragte der Marquis mit verdüſterter Miene.
„Zurück?“ entgegnete Franz verwundert.„Ei, liebſter Großpapa! der Fremde gab mir die zehn Sous aus freien
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