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voll Ungeduld in's Wort—„warum verlangen Sie von Frankreich und von mir, was Sie als Großvater ihren Enkeln erzeigen müſſen?“
„Sollte es Ihnen unbekannt ſein“— verſetzte der Marquis ſtaunend—„daß eine Kette von Unglücksfällen aller Art mich um den letzten Ueberreſt des Marquiſats Beaulis gebracht hat? Daß mir von dem reichen Erbe meiner Ahnen nichts geblieben iſt als nur ein beſchrie⸗ benes Pergament mit dem Stammbaume meiner Familie?“
„Hm! ich konnte ſo etwas ahnen“— antwortete der Miniſter, indem er des Marquis Anzug muſterte, der bei aller Sauberkeit doch überall die verſchämte Dürftig⸗ keit durchſchimmern ließ. Davon zeugte ſelbſt das ver⸗
ſchoſſene Ordensband im Knopfloche des Fracks, deſſen Grundfarbe kaum noch zu erkennen war.
„Aber“— fuhr der Miniſter fort—„wiſſen Sie auch, Herr Marquis, daß jetzt nicht nur Tauſende, ſon⸗ dern Hunderttauſende, nein, mehr wie eine Million von Franzoſen die Regierung mit Bitten aller Art beſtürmen? Daß Frankreich an einem gähnenden Abgrunde ſteht, in welchen es unrettbar ſtürzen muß, wenn die Regierung nicht durch die ſtrengſte Sparſamkeit dem drohenden Un⸗ heile zuvorzukommen ſich bemüht? Warum wenden Sie ſich nicht an ihre Freunde, Herr Marquis? Mehr als der von allen Seiten in Anſpruch genommene Staat ver⸗ mögen Freunde zu thun.“
„Freunde?“ entgegnete der Marquis bitter—„Dieſe ſind mit meinem Erbe zugleich verſchwunden. Uebrigens
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