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ſiel ihm der König in's Wort—„erlaſſe ich Euch die übrigen ſechszehn Gründe. Ha! ha! ha!“
Der Marquis erbleichte hier vor Grimm. Mit zorn⸗ bebender Stimme ſprach er zu dem lachenden Grafen? „Für dieſe Beleidigung, Graf Briſſac, werdet Ihr mir Genugthuung geben. Beſtimmt gefälligſt Zeit, Ort und Art der Waffen.“
„Was faſelt Ihr von Beleidigung, Marquis?“ antwortete Briſſac höhniſch—„Ich habe Euch eine Aneedote von Ludwig XV. erzählt und weiter nichts. Und deshalb erhitzet Ihr Euch ſo ſehr? Aha, gewiß wollt Ihr dadurch den Mangel eines Mantels oder Ueberrockes erſetzen. Dann handelt Ihr noch klüger als jener Geiz⸗ hals, welcher, um nicht einheizen zu müſſen, einen Holz⸗ klotz ſo lange Treppe auf und Treppe nieder ſchleppte, bis er dadurch völlig in Schweiß gerathen war.“
„Ich erkläre Euch“— ſprach der Marquis mit Nachdruck—„für einen Feigllug, wenn Ihr mir die ge⸗ forderte Genugthuung verweigert— ja! ein Elender, ein Schuft ſeid Ihr“—
„Ihr liebt den Scandal, Narmis⸗— unterbrach ihn BVriſſac giftig—„Sehet, wie die Straßenbuben und Maulaffen ſchon ſtehen bleiben und ſich ſammeln. Ich wünſche Euch einen guten Tag, lieber Marquis und nach beendigter Wette einen warmen Mantel. Adieu!“
„O der Niederträchtige!“ murmelte der Marquis zähneknirſchend—„Ach, daß ich keinen Degen beſitze, um auf der Stelle mich blutig rächen zu können. Wehe!


