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bei er ſich verfärbte—„welche ich eingegangen bin, daß ich vor Winters Anfang keines Oberkleides oder Mantels mich bedienen wolle.“
„Da habt Ihr eine lebensgefährliche Wette eingegan⸗
gen, Marquis“— ſagte der Graf mit übel verhaltenem
Spotte—„und nur eine ſehr hohe Summe vermag ein ſolches Unternehmen einigermaßen zu entſchuldigen. Was gilt die Wette? Zehn⸗, zwanzig⸗, hunderttauſend Francs oder noch mehr?“
„Ich wette nicht um Geld“— erwiederte der Mar⸗ quis ernſt—„s galt einen Wettſtreit und da gab ich mein Wort, das ich zu halten gewohnt bin.“
„Ja, ja!“ lächelte der Graf—„Ihr mögt Eure triftigen Gründe haben, nicht um Geld zu wetten. Kennt Ihr, Marquis, die Anecdote von dem Vater unſers jetzigen Königs, als er, um ſich huldigen zu laſſen, das Land durchreiſete?“
„Man erzählt ſich Fon dieſer Huldigungsreiſe ſo viele Anecdoten“— entgegnete der MWarquis—„daß man, um ſie alle zu behalten, ein Gedächtniß haben müßte wie weiland König Mithridates.“
„Nun, ſo hört, lieber Marquis“— fuhr Briſſac fort.„Als Ludwig XV. in eine kleine Stadt gelangte, ſo empfing ihn deren Bürgermeiſter an der Spitze ſeiner
Bürger. Sire! hob er an— eigentlich ſollten wir Sie
mit Kanonen empfangen und begrüßen. Allein aus ſieben⸗ zehn Gründen haben wir Solches unterlaſſen. Der erſte Grund iſt, daß wir keine Kanonen beſitzen— Dann“—
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