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abziehen wolle und werde. Veronel blieb in der Erlen⸗ mühle zurück, wo ſie, wie in der Förſterfamilie, als ein Kind des Hauſes behandelt wurde. Die verrätheriſche
Kühmagd dagegen büßte ihr Einverſtändniß mit einem Räuber durch eine lange Gefängnißſtrafe, wodurch Veronel für immer von ihrer heimlichen Feindin befreit wurde.
Ueber Näther-Hans und ſeine Genoſſen ſprach das Gericht das Todesurtheil aus, welches auch wirklich voll⸗ zogen wurde.
Als die Sternbuben mit vollen, rothen Pausbacken und freudig blitzenden Augen in die Schule und vor ihren Schulmeiſter traten, um demſelben mit gebührendem Dank das geliehene Lederbeutelchen und Brotſäckchen zurückzu⸗ geben, begehrte Herr Beier von den Knaben einen Bor⸗ gerlohn.
„Schenkt mir“— ſprach er lächelnd—„den ſo wun⸗ derſam erhaltenen Stab mit dem Stern und zugleich die Spitzbubenpfeife, damit ich alle drei Stücke zu einem immerwährenden Gedächtniß an unſers Herrgottes väter⸗ liche Schickung in meiner Schule aufbewahren kann.“
In der niedrigen, kleinfenſtrigen und rußprigen Schul⸗ ſtube zu Lug hängen nunmehr Stern, Stab und Pfeife, welche dieſer Erzählung den Titel gegeben haben.


