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Stern, Stab und Pfeife / von Gustav Nieritz
Entstehung
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Wie weiſe und gnädig die göttliche Fürſehung über uns

waltet und Alles zu unſerm Beſten lenkt! Derſelbe Räuber,

welcher die Sternbuben gefliſſentlich in das Ried ſchickte, um von der Erlenmühle jeden ungewöhnlichen Beſuch fern zu halten, der ihrer räuberiſchen Abſicht hinderlich hätte werden können, hatte kurz vorher die Diebspfeife verloren, welche ſpäter in Hanſels Hand die Retter der Sternbuben herbeirief. Ohne die Dazwiſchenkunft des Jägerburſchen würde aber der Hülferuf der verunglückten Buben ungehört geblieben ſein, und hätten die Müllersleute weniger men⸗ ſchenfreundlich an den armen Knaben gehandelt und des kranken Baſtians nicht gepflegt, ſo wäre der räuberiſche Ueberfall ausgeführt, der Müller ſeines Geldes, ja wohl auch ſeines Lebens beraubt worden, außerdem noch anderes Unheil geſchehen ſein. Dieſe Rettung aus einer furcht⸗ baren Gefahr erzeugte wiederum neues Gutes, gleichwie ein guter Same immer wieder gute Früchte hervorbringt, indem der Erlenmüller ſich zur Dankbarkeit gegen Hie

Sternbuben und deren Väter verpflichtet erachtete, da ja

durch ihre Gegenwart das drohende Ungewitter von ſeinem Haupte und von ſeiner Mühle abgehalten worden war. Als daher Baſtian ſo weit wieder hergeſtellt war, daß er in Geſellſchaft ſeines Vaters und ſeiner beiden Gefährten an die Heimreiſe denken konnte, ſo ließ der Müller ſeinen Mehlwagen anſpannen, belud denſelben mit Säcken und Bündeln voll Lebensmittel jeglicher Art, ſetzte oben darauf die Sternbuben ſammt dem dankſtammelnden Holz⸗Feuerig und gab ihnen zum Abſchiede noch die Zuſage mit, daß er auch für die Zukunft ſeine helfende Hand von ihnen nicht