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als ſolcher die Eiskälte des Rieds am wenigſten hatte er⸗ tragen können, auf Veronels Rücken zu verſetzen; allein die froſtſteifen Glieder verſagten ihren Herren dieſen Dienſt. Dafür griff Veronel deſto kräftiger zu. Mit jener Rieſen⸗ ſtärke, wie ſie dem Menſchen in der größten Aufregung überkommt, packte ſie den lebloſen Baſtian und trat mit dieſer triefenden Laſt den Rückweg an, nachdem ſie ſich über⸗ zeugt hatte, daß Bernd mit den beiden andern Sternbuben in ſeinen Armen ihr auf dem Fuße folge. Der Jäger⸗ burſche, welcher je mit einem Arme einen Knaben um den Leib umſchlungen hielt und ſie mit ſich fortzog, hatte keine leichtere Aufgabe wie Veronel. Denn die erſtarrten Beine der Sternbuben unterſtützten deren Retter faſt gar nicht, und zwei unbehülfliche Körper zugleich durch eine ſchlam⸗ mige Waſſertiefe fortzuſchleppen, war keine geringe An⸗ ſtrengung, welcher Bernd zuletzt kaum gewachſen geblieben wäre, wenn nicht noch zu rechter Zeit der Mühlknecht ſich in's Mittel geſchlagen und dem Jägerburſchen die Halb⸗ ſchied ſeiner Laſt abgenommen hätte. Daß ſich dazu der träge Menſch noch hatte beſtimmen laſſen, war durch die wiederholte Hülfsaufforderung der Förſterstöchter, mehr aber noch durch Veronels muthiges Beiſpiel bewirkt worden.
Nachdem die Retter ſammt den Geretteten das feſte Ufer erreicht hatten, fand nicht erſt eine lange Verhandlung über die nun zu ergreifenden Maßregeln ſtatt, ſondern es wurde ohne weiteres Säumen der eiligſte Rückweg nach der näher als die Förſterei gelegenen Erlenmühle angetreten. Frei⸗ lich konnte der noch immer lebloſe Baſtian den Weg dahin nicht antreten, ſondern mußte getragen werden, ſowie ſich
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