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Stern, Stab und Pfeife / von Gustav Nieritz
Entstehung
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Da wackelt auch noch ein Arm! jubelte Mathilde. Noch find ſie nicht ganz todt!

Wenn noch geholfen werden kann und ſoll ſprach Berndſo muß es bald geſchehen. Sonſt erliſcht das brennende Schilf und wir ſtehen auf dem alten Fleck. Nun, zum Ertrinken iſt's hier gerade nicht. Darauf los denn!

Mit dieſen Worten glitt der brave Burſche behende über das knackende Eis, bis daſſelbe unter ihm zuſammenbrach und er durch das Waſſer waden mußte, um zu den Stern⸗ buben zu gelangen. Als er gleich darauf hinter ſich das Waſſer rauſchen hörte und ſich betroffen nach der Urſache davon umſah, rief er erſchrocken aus:

Was willſt du hier, Veronel? Zurück! zurück! das iſt keine Arbeit für ein ſchwaches Mädchen.

Was ich hier wolle, könnt Ihr noch fragen, Bernd? verſetzte Veronel, immer vorwärts ſchreitend in dem eis⸗ kalten SumpfwaſſerNun, was Anders, als meinen Bruder, mein Jürgele, zu retten? Jürgele! Jürgele! fuhr ſie laut aufſchreiend fortHörſt du mich? Lebſt du noch? Laß dich auf meinen Rücken heben und ſchlinge deine Arme um meinen Hals.

Auf dieſe Rede krächzte eine heiſere Stimme:Mich nicht, Veronel! Baſtiänel nimm! Ich und Hanſel konnten ihn kaum länger mit dem Kopfe über dem Waſſer erhalten. Aber er wird wohl ſchon todt ſein denn ſchon lange iſt's, daß er ſich nicht mehr rührte und wie ein Scheit Holz in unſern Armen lag.

Der gute Junge verſuchte nebſt dem beinahe erſtartten Hanſel, den in ihren Armen liegenden Mohrenkönig, der

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