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Stern, Stab und Pfeife / von Gustav Nieritz
Entstehung
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unter ihren Holzſchuhen knackte, ihnen aber immer noch keine Beſorgniß einflößte. Plötzlich jedoch brach Jürgele ein und ſank bis an die Hüften in ein ſchlammiges Waſſer, ſo daß es an ihm emporſprützte. In dem Augenblick, wo der erſchrockene Knabe mit ſchneller Faſſung ſeinen beiden nachrückenden Gefährten ein warnendesZurück! zuſchrie, plumpte Baſtian in die Tiefe nach, unter welcher er ſofort völlig verſchwand, ſo daß ſein Tod gewiß erfolgt wäre, hätte ihn nicht Jürgele raſch herausgefiſcht und auf die Füße geholfen. Da Baſtian um ein Beträchtliches kleiner wie Jürgele war, ſo reichte ihm das Waſſer bis zur Bruſt. Zähneklappernd und von der Waſſerkälte ſchauernd, ſtand er wie betäubt neben Jürgele, der ihm noch immer als Stütze diente. Währenddem hatte auch Hanſel das Ge⸗ ſchick ſeiner beiden Gefährten getheilt, daher man füg⸗ lich von ihnen ſagen konnte:Gleiche Brüder, gleiche Kappen!

Das Nächſte, was die verunglückten Sternbuben be⸗ gannen, war, daß ſie in ein gemeinſames Klagen, Weinen und Heulen ausbrachen, wobei Baſtian den Anfang machte.

Als ihre bedrängte Lage dadurch nicht um ein Haar erträg⸗

licher wurde, ſammelte ſich Jürgele ſo weit wieder, daß er mit ſeinem Stabe den Sumpfboden umher zu unterſuchen anhob. Das Ergebniß dieſes Forſchens war leider ein niederſchlagendes; denn überall gab ſich dieſelbe, ja ſtellen⸗ weiſe eine noch beträchtlichere Waſſertiefe kund. Dabei hatten die Sternbuben die Richtung verloren, in welcher

ſie von dem feſten Lande in den Sumpf gerathen waren,

um in der Finſterniß den vielleicht gefahrloſeren Rückweg