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Stern, Stab und Pfeife / von Gustav Nieritz
Entstehung
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gingen hintereinander und hatten den Baſtian, als den Schwächſten und Muthloſeſten, in ihre Mitte genommen, damit er nicht etwa zurückbleibe und ſo verderbe. Der abendliche Himmel war mit tief hernieder hangenden, ſchwar⸗ zen Regenwolken umzogen, welche die winterliche, durch kei⸗ nen Schnee mehr erhellte Finſterniß noch dunkler machten. Als die Sternbuben unter wiederholtem Stolpern durch einen dichten Buſch wanderten, blieb Hanſel einmal zurück, um einen kleinen Gegenſtand, auf welchen er mit dem rechten Fuße getreten war, aufzuheben und ihn mechaniſch zu ſich zu ſtecken. Gleich darauf tönte ihnen eine rauhe Stimme entgegen, welche mit barſchem Ausdruck die Sternbuben anrief:Halt! wer ſeid ihr und wohin wollt ihr?

Wir ſind arme Sternbuben verſetzte Jürgele, in⸗ dem er vor einer dunkeln, ihnen in den Weg getretenen Mannsgeſtalt ſtehen bliebhier fremd und wollen nach der Erlenmühle. Sind wir hier auf richtigem Wege?

Ja! erwiederte der falſche Kerl, welcher ein Mitglied von Näther⸗Hanſens Räuberbande war und hier auf der Lauer ſtandWenn ihr aber noch ein paar hundert Schritte weiter gekommen ſeid, ſo vergeßt nicht, euch rechts zu halten. Nur immer rechts und bald werdet ihr das Licht in der Mühle blinken ſehen und könnt dann nicht mehr fehl gehen.

Dankend ſchritten die Sternbuben weiter und der lüg⸗ neriſche Wegweiſer lachte ihnen höhniſch und ſchadenfreudig nach. Wortlos verfolgten jene der angegebenen Weiſung und traten ſpäter aus dem Waldesdickig in's Freie, wo ſie bald auf eine dünne Eisdecke geriethen, welche wiederholt